01 | Auf den Punkt

Die Mitglieder sind in der Regel beruflich ausgelastet – sie erwarten von ihrem Versorgungswerk klare Informationen, kurz und verständlich aufbereitet und mit aussagekräftigen Infografiken unterlegt. Ein lapidarer dreiseitiger DIN-A4-Brief zum Jahresende, gespickt mit juristischen und versicherungsmathematischen Formulierungen – das ist kein Ausdruck der Wertschätzung des Versorgungswerkes gegenüber seinen Mitgliedern.

02 | Zahlen ein Gesicht geben

Das Versorgungswerk ist keine anonyme Institution, sondern eine selbstverwaltete Einrichtung des Berufsstandes. Was liegt da näher, als Gremienmitglieder, Geschäftsführung und Mitarbeiter zu Wort kommen zu lassen: Ergebnisse erklären, Herausforderungen benennen, Zukunftsstrategien erläutern. Auch die für das Versorgungswerk tätigen Anlage- und Risikoexperten sollten sich und ihre Arbeit präsentieren. Bei den Mitgliedern verfestigt sich so der Eindruck: Für uns sind Profis tätig und die Kontrolle liegt bei den Gremien aus unserem Berufsstand.

03 | Vergleiche nicht scheuen

Die Versorgungs- und Serviceleistungen berufsständischer Versorgungswerke haben ein hohes Niveau. Vielen Mitgliedern, die auf die Leistungssteigerungsrunden bei der DRV achten, ist nicht klar, dass ihr Versorgungswerk durch den Rechnungszins eine immanente Grundverzinsung bereits einkalkuliert hat. Hinzu kommen dann noch je nach Entscheidung der Gremien zusätzliche Dynamisierungen – und das alles, ohne Steuergeld in Anspruch zu nehmen. Diesen Vorteil der kapitalbildenden Vorsorge für Mitglieder und Gesamtgesellschaft gilt es kommunikativ zu verankern.

04 | Angemessen und maßvoll

Versorgungswerke agieren sparsam und maßvoll – sie haben deutlich geringere Verwaltungskosten als beispielsweise Lebensversicherer. Das muss sich auch in der Kommunikation widerspiegeln. Mitglieder erwarten keine Hochglanzpublikationen auf edlem Papier, sondern sachliche, gut aufbereitete Fakten und Informationen.

05 | Auf allen Kanälen

Papier? Online? Hier gibt es kein Entweder-oder. Print wirkt durch die Haptik und vermittelt dem Adressaten Wertschätzung. Gerade jüngere Mitglieder des Berufsstandes erwarten von ihrem Versorgungswerk aber auch eine regelmäßige Onlinekommunikation. Diese schafft zusätzlich Traffic auf Ihrem Mitgliederportal und erhöht so ganz nebenbei die Akzeptanz und die Nutzungsquote von Onlineservices. Das entlastet die Mitarbeiter in den Geschäftsstellen und erhöht die Mitgliederzufriedenheit.

06 | Offen und vorausschauend

Versorgungswerke müssen im andauernden Niedrigzinsumfeld dafür Sorge tragen, ihre Leistungsversprechen dauerhaft zu erfüllen. Notwendige Maßnahmen wie beispielsweise Nullrunden bei der Dynamisierung, Rechnungszinsabsenkungen oder Änderungen im Leistungsrecht müssen in der Mitgliederschaft rechtzeitig transparent kommuniziert werden. Bringen Geschäftsführung und Gremien im Vorfeld klare, nachvollziehbare Argumente, behalten sie die Kontrolle und geraten nicht unter Rechtfertigungsdruck.

icon back